Autor: Oliver Stegmann
Zustellungen von Gerichtsentscheidungen an Facebook in Irland sind auch ohne englische Übersetzung wirksam – entscheidet das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf (Az.: I-7 W 66/19).
Was darf Yelp?
Das Bewertungsportal Yelp darf frei auswählen, welche Bewertungen von Nutzern für die Gesamtnote berücksichtigt werden- entscheidet der Bundesgerichtshof (BGH) am 14. Januar 2020 (Az. VI ZR 496/18).
Gekaufte Fake-Bewertungen sind unzulässig
Positive Hotelberwertungen von „Gästen“ , die sich niemals dort aufgehalten haben, sind rechtswidrig - hat das Landgericht (LG) München am 4. November 2019 entschieden (Az. 17 HK O 1734/19).
Google darf keine falschen Stoßzeiten verbreiten
Ein Bräustüberl am Tegernsee hat sich mit Google wegen falscher Wartezeiten angelegt und gewonnen – Prozess vor dem Landgericht (LG) München I abgesagt.
Immer mehr Gerichtsverfahren wegen Internet-Bewertungen
Die Zahl der Gerichtsverfahren, in denen über die Zulässigkeit von Internet-Bewertungen gestritten wird, nimmt zu. Die Chancen, als Betroffener Recht zu bekommen, sind dabei oft gut – drei aktuelle Entscheidungen.
Geschützte Anonymität
Wird die Meinungsfreiheit auf Bewertungsportalen durch deutsche Gerichte zu stark eingeschränkt? Die klare Antwort lautet: Nein.
Jameda muss Ärztin aus Portal löschen
Das Ärztebewertungsportal Jameda muss die Daten einer Kölner Ärztin komplett löschen – hat der Bundesgerichtshof am 20. Februar 2018 entschieden (zur Pressemitteilung).
Wer ändert haftet
Der Betreiber einer Plattform zur Bewertung von Kliniken macht sich die Bewertung eines Patienten zu Eigen, wenn er sie ohne Rücksprache mit ihm verändert – entscheidet der Bundesgerichtshof (BGH).